Über unseren Stamm


Für die, die uns noch nicht kennen, eine kurze Erklärung was Pfadfinder*innen überhaupt sind. Pfadfinder*innen sind Kinder und Jugendliche die Teil der weltweiten Pfadfinderbewegung, der größten Jugendbewegung der Welt, sind. Man erkennt uns an unserer Tracht und dem Halstuch, dem Erkennungsmerkmal der ca. 38 Millionen Pfadfinder*innen. Wir treffen uns wöchentlich in kleinen Gruppen, auch Sippen genannt, welche von unseren ehrenamtlich arbeitenden Gruppenleiter*innen geleitet werden. Sippen sind in Altersgruppen aufgeteilt und bestehen aus Mädchen und Jungs. Jede Woche wird zusammen gespielt, gelacht, gedacht und an Projekten gearbeitet. Dabei wird auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder eingegangen und das Ganze unter der Devise: „Learning by Doing“ (Lernen durch Handeln).

Pfadfinden bedeutet:

  • In unseren Gruppenstunden Werte wie Einfühlungsvermögen, Gerechtigkeit, Rücksichtnahme, Solidarität und Toleranz zu vermitteln.
  • In einer Gemeinschaft zu leben und gleichzeitig als Individuum akzeptiert zu werden.
  • Eigene Standpunkte zu entwickeln, aber auch andere Meinungen zu akzeptieren.
  • Gemeinsam zu handeln – von der Idee bis zur Umsetzung.
  • Die Natur wertschätzen lernen.

 

Die Sippenstunden

Eine Gruppe gleichaltriger, die von Pfadis häufig auch „Sippe“ genannt wird, trifft sich wöchentlich, um zusammen zu spielen, zu basteln, Aktionen zu planen und durchzuführen. Eine Sippe besteht aus Mädchen und Jungs, uns ist Koedukation sehr wichtig! Mit Eintritt in die Pfadfinder*innenstufe lernen die Kinder und Jugendlichen nach und nach Zeltbau- und Lagertechniken. Neben den regulären Gruppenstunden brechen die Heranwachsenden auch zu größeren gemeinsamen Unternehmungen auf, die ihrer Altersstufe entsprechen: zum Beispiel zu einer eigenen Fahrt über das Wochenende oder zur Teilnahme an einem größeren Zeltlager.

Mehr als Abenteuer

Bei unseren Angeboten und Aktivitäten orientieren wir uns an den Bedürfnissen und Wünschen der Kinder und Jugendlichen in ihrer heutigen Lebenswelt und fördern im Rahmen der Gruppenarbeit die Talente und Fähigkeiten jedes Einzelnen. Die eigene Gruppe bietet dem Heranwachsenden den erforderlichen Schutzraum, um Neues zu wagen und auszuprobieren, durch Fehler dazuzulernen, Begabungen zu entdecken und weiterzuentwickeln.
Vor allem wollen wir Spaß haben, Abenteuer erleben, viel sehen und erfahren – vor Ort und in der ganzen Welt. Wir wollen abseits der ausgetretenen Pfade gehen und Neuland entdecken – aber im Einklang mit unseren Gastgebern und im verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur.

 

Unsere Gruppenleiter*innen

Unsere Gruppenleitung arbeitet komplett ehrenamtlich. Viele von uns haben den VCP Grundkurs besucht, und sind somit Inhaber einer JuleiCa
Unser Stamm arbeitet nach dem Selbstverständnis “Jugend leitet Jugend”, weshalb unsere Gruppenleiter*innen allesamt junge Erwachsene sind.
Der Großteil von uns war früher selbst Sippi (Gruppenkind). Unser Ziel ist es, die älteren Gruppen mit einem gewissen Alter in das “Gruppenleiter*innen-Dasein” einzuführen. So lernen sie, mit unserer Unterstützung und der Schulung durch den VCP, Verantwortung für die Kleineren zu übernehmen. Wenn ihnen die Mitarbeit Spaß macht, können sie später selbst eine neue Generation Pfadis leiten.